Zwölf anspruchsvolle Aufträge, jeweils gespickt mit mehreren Fehlern und nur 40 Minuten Zeit pro Aufgabe – das war der Eurocup 2024, der am 12. und 13. Januar im italienischen Bozen stattfand.
Acht Stunden volle Konzentration, 14 Kontrahenten und zwei Sieger – beim Eurocup küren die Kfz-Verbände aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Südtirol traditionell ihre Teilnehmer für die Berufsweltmeisterschaften, wobei Österreich in diesem Jahr nicht vertreten war.
Deutschland war mit fünf Teilnehmern angereist, drei in der Disziplin Kfz-Mechatronik und zwei im Bereich Nutzfahrzeugtechnik.
Da bei den WorldSkills Lyon 2024 erstmals auch Kfz-Mechatroniker mit Schwerpunkt Nutzfahrzeugtechnik in einem eigenen Wettbewerb vertreten sind, gab es in Bozen auch spezielle Aufgaben in dieser Disziplin.
Nils Schindler, Manuel Schmied (EuroSkills-Champion mit Medal of Excellence in Danzig) und Luca Felder hatten sich bei der Deutschen Meisterschaft der Kfz-Mechatroniker qualifiziert. Andy Schuck (ebenfalls EuroSkills-Champion) und Florian Iral hatten sich im Vorfeld im Bereich Nutzfahrzeugtechnik qualifiziert.
Das Aufgabenspektrum reichte von der Motorvermessung über Komfortelektrik, Motormanagement und Datenbus-Technik bis hin zu einer Bremsenreparatur. Die Teilnehmenden in der Nutzfahrzeugtechnik mussten sich außerdem mit einer Druckluft-Bremsanlage auseinandersetzen.
Aus Deutschland waren die Bundestrainer Franz Havlat und Thomas Holzmann angereist und bildeten mit den Trainern der anderen Nationen das Juryteam.
Am Ende holte sich Manuel Schmied bei den Kfz-Mechatronikern den Sieg, in der Disziplin Nutzfahrzeugtechnik gewann Andy Schuck. Wir sagen: Herzlichen Glückwunsch!
Einen ausführlichen Bericht zum Eurocup in Bozen gibt es hier.
Nach den WorldSkills Shanghai 2026 blickt die deutsche Berufe-Nationalmannschaft auf ein herausragendes Ergebnis zurück: 22 Auszeichnungen und Platz 11 im Medaillenspiegel. Ein Blick in den aktuellen Medienspiegel zeigt, wie reichweitenstarke Sender, öffentlich-rechtliche Formate und führende Fachmedien im September und Oktober 2026 über die Leistungen des Team Germany berichteten.
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