„Digital Youngsters“ im Talk mit Bundeswirtschaftsministerin auf DIV-Bildungsgipfel

21. Juni 2017

Mit dem Thema „Digitalisierung und berufliche Qualifizierung – Intelligente Bildungsnetze für die digitale Arbeitswelt“ war eine gut besuchte Veranstaltung im Smart Data Forum in Berlin überschrieben. Und weil sie einige gute Ideen beizutragen hatten, waren die Bundessieger und Finalteams des WorldSkills Germany-Wettbewerbs „Digital Youngsters“ hier genau richtig. Vor Beginn des Forums nahm sich Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries ausreichend Zeit, um bei den Azubis vorbeizuschauen und sich ausführlich über die dort präsentierten Zukunftsvisionen der Arbeitsplätze von morgen zu informieren. Nach ihren Worten gibt es viele gute Ideen und Angebote, die es gilt, stärker zu erkennen und zu multiplizieren. Die berufliche Qualifizierung ist ein wichtiger Teil von Industrie 4.0, aber die Dynamik müsse aus den Betrieben und auch von den Mitarbeitern selbst heraus kommen.

Gastgeber Prof. Dr. Christoph Igel, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz DFKI, hatte Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Bildung und Wissenschaft eingeladen, die aus verschiedenen Blickwinkeln in den Panels zum Thema diskutierten. Nach seiner Meinung stehe das Ampelsystem des deutschen Bildungssystems auf gelb, bei beruflicher Bildung sogar zwischen gelb und rot. Mehr Innovation und Breite in Aus- und Weiterbildung mahnte er an. Neben dem Dialog und der Debatte zwischen allen Beteiligten müsse aber auch stärker das Wie des konkreten Gestaltens und Umsetzens der Bildungsanforderungen durch die Digitalisierung verabredet werden.

Nach den Worten von Saskia Esken (MdB/SPD) muss digitale Bildung nicht nur zum Arbeiten, sondern vor allem zum Leben im digitalen Wandel befähigen. Wie Digitalisierung die berufliche Bildung verändert, wie Lernende und Lehrende mit dem Thema und den Anforderungen umzugehen haben oder, wie sich Bildungsbiographien in vernetzten Welten heute und in Zukunft gestalten – darüber und über viele weitere Aspekte sprachen die Experten aus Berufsschulen, Universitäten, Industrie- und Handwerksunternehmen, Start-ups. Mehr Transparenz über bereits Vorhandenes auf dem Bildungsmarkt, bessere Rahmenbedingungen aber auch der Aufruf „Einfach machen!“ über Länder-, Unternehmens- oder Verbändegrenzen hinweg wurden u.a. als Fazit gezogen.

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