Kampf um die Titel "Bester App- und Softwareentwickler" am Albert-Einstein-Cup 2022

15. Juni 2022

Konzentration, Schnelligkeit und vor allem Software-Skills: Das brauchte es vom 30. Mai bis zum 02. Juni 2022 beim Albert-Einstein-Cup, dem internationalen Wettbewerb in den Disziplinen IT-Software Solutions for Business und Mobile App Development. 

Die Aufgaben beim Wettbewerb im Albert-Einstein-Gymnasium Neubrandenburg waren anspruchsvoll. Als Ziel für alle Teilnehmer galt es, für ein fiktives Eisenbahnunternehmen ein automatisiertes Softwaresystem für Desktop-Anwendungen (Disziplin IT Software Solutions for Business) bzw. mobile Endgeräte (Disziplin Mobile Applications Development) zu entwickeln.

Der deutsche Teilnehmer Glenn Skrzypczak konnte sich in der Disziplin IT Software Solutions for Business die Silbermedaille sichern und wird somit an den WorldSkills 2022 das deutsche Team vertreten. Seiner Teilnahme sieht er mit Optimismus und Selbstbewusstsein entgegen: "Der Albert-Einstein-Cup hat mir gezeigt, dass ich durchaus international gut mitspielen kann. Ich bin sehr zuversichtlich für die WorldSkills 2022." Der Wanderpokal des Albert-Einstein-Cups geht für die nächsten zwei Jahre an den Erstplatzierten aus der Schweiz, Thomas Gassmann. Auf dem dritten Platz landete der ungarische Teilnehmer Bence Lakos.

Glenn Skrzypczak gewann in der Disziplin IT Software Solutions for Business die Silbermedaille. (Foto: Frank Erpinar)

In der Disziplin Mobile Applications Development wird Justin Konratt das deutsche Team bei den WorldSkills 2022 vertreten. (Foto: Frank Erpinar)

In der Disziplin Mobile Applications Development gingen der erste und zweite Platz an die deutschen Teilnehmer Joachim Schiller und Justin Konratt. Die beiden lieferten sich ein knappes Kopf-an-Kopf-Rennen. Da sich Justin Konratt allerdings beim Speed-Programming sowohl bei der Deutschen Meisterschaft als auch beim Albert-Einstein-Cup durchsetzen konnte, holte er sich das Ticket für die WorldSkills 2022 ein. "Ich habe intensiv für den Einstein-Cup trainiert und fühle mich daher für die WorldSkills 2022 schon recht gut vorbereitet. Trotzdem gibt es noch jede Menge zu tun, schließlich kann man nicht genug lernen und trainieren," erklärte er nach dem Wettbewerb. Joachim Schiller sicherte seinem Kollegen bereits zu, ihn in Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft bei den kommenden Trainings zu unterstützen. Das ist echte Teamarbeit. Die Bronzemedaille wurde Kantubhukta Lavanya Sai Kumar aus Indien verliehen.

Der Albert-Einstein-Cup stellte für alle Teilnehmer eine gute Trainingsmöglichkeit dar. "Die Aufgaben waren ganz unterschiedlich schwer. So gab es Sessions, in denen ich quasi alles geschafft habe, aber auch welche, bei denen ich noch weit ab von einer „vollständigen“ Lösung war. Und genau diese schweren Aufgaben waren am wertvollsten, weil sie mir meine Grenzen und Schwächen aufgezeigt haben," stellte Justin Konratt abschließend fest. Auch für Glenn Skrzypczak war die Bearbeitung der Aufgaben knifflig: "Es gab Höhen und Tiefen. An manchen Stellen hat man sich gut gefühlt und ist voran gekommen und an anderen hat man ein bisschen einstecken müssen. Aber im Großen und Ganzen bin ich gut durch gekommen." Aber als besonders wertvoll haben die Teilnehmer des Wettbewerbs den internationalen Austausch empfunden. Die Möglichkeit, sein Können zu messen und gleichzeitig Freundschaften über die Landesgrenzen hinweg zu schließen, ist einzigartig.

Mehr Informationen zu den Disziplinen und dem Albert-Einstein-Cup sind bei Instagram und YouTube zu finden.

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