Sie wollen in die Fußstapfen der amtierenden Weltmeister treten: Max Oischinger (21) und Daniel Sixt (23) der Zollner Elektronik AG aus Zandt (Bayern) gewannen bei der diesjährigen Deutschen Meisterschaft in der Disziplin „Robot Systems Integration“ die Goldmedaille.
Fünf Zweierteams hatten sich für die Deutsche Meisterschaft, die vom 6. bis 8. November 2023 bei der FANUC Deutschland GmbH in Neuhausen auf den Fildern ausgetragen wurde, qualifiziert. „Die Leistung war wieder recht hoch und alle Teams lagen nach den ersten zwei Tagen sehr eng beieinander. Die Teilnehmenden leisteten sich insgesamt recht wenige Fehler“, berichtet Jens Mühlegg, Juryvorsitzender des Wettkampfs und WorldSkills-Bundestrainer in der Disziplin „Robot Systems Integration“.
Zweite wurden Lukas Fischer und Alexander Meier, die bei der Strama-MPS Maschinenbau GmbH & Co. KG in Straubing (Bayern) tätig sind. Auf dem dritten Platz landeten Kevin Horn und Lukas Beutner der AuE Kassel GmbH.
Kompetenzen auf dem Niveau internationaler Wettbewerbe gefordert
Erst im September hatte Deutschland bei der Europameisterschaft der Berufe in Danzig, Polen die Bronzemedaille in der Disziplin „Robot Systems Integration“ gewonnen. Bei der letzten WM 2022 war es Gold. Der Erfolg ist sowohl dem intensiven Training, aber auch der richtigen Vorauswahl der Teilnehmenden geschuldet. So mussten bei der diesjährigen Deutschen Meisterschaft ein Roboter so programmieren werden, dass dieser einen Pneumatik-Zylinder aus vier Teilen zusammenbauen kann. Dabei galt es, die verschiedenen der Zylinder zu erkennen und mit je anderen Bauteilen zusammenzubauen. Außerdem mussten defekte Teile erkannt und ausgemustert werden.
An der Deutschen Meisterschaft „Robot Systems Integration“ nahmen ebenfalls Vincent van der Auwera und Tobias Mechsner von der RWTH Aachen sowie Fuat Gülay und Kieran Pomorin von der FANUC Deutschland GmbH teil.
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