Positive Signale für die Zukunft – WorldSkills Germany weiterhin stark für die berufliche Bildung

25. Mai 2021

Auf seiner virtuellen Jahreshauptversammlung präsentierte WorldSkills Germany den Geschäftsbericht 2020: ungebrochenes Wachstum, erfolgreiche neue Projekte sowie Internationalisierung sorgen für eine positive Weiterentwicklung.

Es ist in der aktuellen Zeit nicht selbstverständlich, dass gemeinnützige Organisationen ein positives Wachstum erfahren. WorldSkills Germany hat genau dies in den vergangenen Monaten geschafft. So konnte die anerkannte Bildungsorganisation weitere Unternehmen und Verbände in sein Netzwerk aufnehmen und vereint derzeit 87 Mitglieder aus Industrie, Handwerk und dem Dienstleistungsbereich, sowie Zentral- und Fachverbände in seiner Gemeinschaft. Sie alle setzen sich dafür ein, die Attraktivität der dualen Ausbildung zu steigern, Talente zu fördern und die berufliche Bildung in Deutschland und weltweit zu stärken. Genau das hat WorldSkills Germany trotz der vielen Herausforderungen in den letzten Monaten geschafft.

„Die Zeit fast ohne Präsenzveranstaltungen bot uns die Chance, neue oder schon seit längerem vorbereitete Projekte zu starten“, freut sich Hubert Romer, Geschäftsführer von WorldSkills Germany. „So haben wir vor allem im Digitalen neue Konzepte entwickelt, um beispielsweise hybride Trainings- und Berufswettbewerbe durchzuführen und um diese in Zukunft im Ausbildungsalltag verankern zu können.“

Auch auf internationaler Ebene macht sich WorldSkills Germany für die berufliche Bildung stark, zum Beispiel durch die Kooperation mit WorldSkills Ghana, einem noch jungen Mitglied der internationalen WorldSkills-Bewegung. WorldSkills Germany wird auch künftig den Aufbau der ghanaischen WorldSkills-Organisation und somit auch die Weiterentwicklung der beruflichen Bildung im Land begleiten.

Noch im Februar 2020 konnte sich Jonathan Schaaf beim Vorentscheid für die EuroSkills Graz 2021 gegen starke Konkurrenz durchsetzen. Er wird in der Disziplin „Glasbautechnik“ Deutschland bei der Europameisterschaft der Berufe in Österreich im September 2021 vertreten. (Foto: WorldSkills Germany)

Eine Änderung im Vorstand von WorldSkills Germany gab Vorstandsvorsitzende Andrea Zeus auf der Jahreshauptversammlung bekannt: „Jens Frieß ist aus privaten Gründen von seiner ehrenamtlichen Funktion zurückgetreten. Er war seit 2016 als Vorstandsmitglied aktiv und hat die Geschicke des Vereins in den vergangenen Jahren positiv mitgestaltet. Wir danken ihm sehr für seinen unermüdlichen Einsatz für die Belange des Vereins.“

In diesem Jahr feiert WorldSkills Germany außerdem 15-jähriges Jubiläum der Vereinsgründung 2006. „Wir freuen uns, dass wir zahlreiche Gründungsmitglieder und Jubilare mit langjähriger Mitgliedschaft für ihr großes Engagement ehren konnten“, blickt Romer auf die vergangenen Monate zurück. „Die Zukunft junger Menschen liegt allen Mitgliedern und Partnern sehr am Herzen. Gemeinsam stärken wir die berufliche Bildung und damit auch die Wirtschaft unseres Landes.“ So lautet die Botschaft von WorldSkills Germany auch weiterhin: Zukunft braucht Bildung, denn Bildung schafft Zukunft!

Andrea Zeus dankte im Namen des Vorstandes den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und allen Aktiven von WorldSkills Germany sowie den Mitgliedern für die großen Erfolge, die auch im vergangenen Jahr wieder erzielt werden konnten: „Wir blicken optimistisch mit diesem einzigartigen Netzwerk in die Zukunft. Denn die Besonderheit dieses Netzwerkes macht die Gemeinschaft stark,“ so Zeus.

Der Vorstand sowie die Geschäftsführung erhielten von der Mitgliederversammlung, die auch in diesem Jahr virtuell und mit einer Rekord-Teilnehmerzahl stattfind, die Entlastung und damit auch die Bestätigung für die erfolgreiche Arbeit.

Die Pressemitteilung können Sie hier herunterladen >>

2020 entwickelte WorldSkills Germany das Konzept der hybriden Berufswettbewerbe: Der Nationalwettbewerb der Köchinnen und Köche fand in drei Vorrunden online statt. Im Finale traten im Oktober in Oldenburg die Jungköchinnen Jackie Johannsen, Veronika Wiesmeier und Sophie Knull (vorn v.l.n.r.) gegeneinander an. Veronika Wiesmeier ging als Siegerin hervor. Jury im Hintergrund: Renate Müller-Lücht, Christian Mutter und Thorben Grübnau. (Foto: Tobias Frick)

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