Die Brazil–Germany Mechatronics Challenge fand vergangene Woche im Rahmen der Hannover Messe 2026 statt und bot eine eindrucksvolle Bühne für internationale Spitzenleistungen in der Mechatronik. Teams aus Brasilien und Deutschland traten gegeneinander an und arbeiteten unter realitätsnahen Industriebedingungen an komplexen Aufgabenstellungen, die sowohl technisches Know-how als auch Teamfähigkeit erforderten.
Für Deutschland gingen Luis Preißinger und Markus Lober an den Start. Beide vertreten Deutschland bei den WorldSkills 2026 in Shanghai und nutzten den Wettbewerb gezielt als intensive Vorbereitung auf die kommenden internationalen Anforderungen.
Im Mittelpunkt des Wettbewerbs stand die Entwicklung und Inbetriebnahme eines mechatronischen Systems in Form einer modularen Produktionsanlage. Über einen Zeitraum von drei Tagen hinweg arbeiteten die Teilnehmenden daran, mechanische Komponenten präzise zu montieren, Systeme fachgerecht zu verdrahten und pneumatisch zu verschlauchen sowie komplexe Steuerungen zu programmieren. Anschließend galt es, die Anlage in Betrieb zu nehmen, Fehler zu identifizieren und Prozesse zu optimieren.
Dabei kamen zentrale Technologien der Industrie 4.0 zum Einsatz. Dazu gehörten insbesondere speicherprogrammierbare Steuerungen, moderne Sensorik sowie Aktorik, die in einem abgestimmten Zusammenspiel für einen reibungslosen Produktionsablauf sorgen mussten. Neben der technischen Umsetzung spielte auch die strukturierte Herangehensweise eine entscheidende Rolle, da die Aufgaben unter engen zeitlichen Vorgaben gelöst werden mussten.
Organisiert wurde die Brazil–Germany Mechatronics Challenge von SENAI und mit Unterstützung von ApexBrasil als strategischem Partner umgesetzt. Eingebettet in den Brazil Pavilion der Hannover Messe stand der Wettbewerb exemplarisch für die enge Zusammenarbeit zwischen Industrie und Bildung sowie für die Förderung von Fachkräften im internationalen Kontext.
Die Challenge unterstreicht die Bedeutung praxisnaher Wettbewerbe für die Entwicklung beruflicher Kompetenzen und bietet gleichzeitig eine wertvolle Plattform für den Austausch zwischen Nationen. Für das deutsche Team war sie ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu den WorldSkills 2026 in Shanghai und ein weiterer Baustein in der Vorbereitung auf die internationale Spitzenklasse der beruflichen Bildung.
Zum diesjährigen World Youth Skills Day am 15. Juli rückt die UNESCO-UNEVOC unter dem wegweisenden Leitmotiv „Skills for a shared future“ die entscheidenden Kompetenzen der Zukunft in den Fokus. Inmitten von Künstlicher Intelligenz, ökologischem Wandel und zunehmender gesellschaftlicher Dynamik braucht die junge Generation mehr als reine Fachqualifikationen – sie benötigt ein zukunftssicheres Gesamtpaket.
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Vom 20. bis 22. Juli 2026 wird es für die besten Auszubildenden aus Baden-Württemberg und Bayern ernst. Beim WorldSkills RegioCup CNC-Fräsen zeigen die Nachwuchstalente live an der Maschine, was in ihnen steckt. Der Wettbewerb bietet den Teilnehmenden eine praxisnahe und faire Bühne, um ihr Können auf absolutem Spitzenniveau zu beweisen und sich mit den Besten der Branche zu messen.
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