Beim Gipfel wurde deutlich, dass das Handwerk vor großen Transformationen steht: Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Robotik gewinnen an Bedeutung – doch im Mittelpunkt bleibt der Mensch. Wie Jörg Dittrich treffend betonte: „Kein Algorithmus wird ein Dach decken, kein Sprachmodell ein Rohr anschließen.“ Umso wichtiger sind zielgerichtete Investitionen in die berufliche Ausbildung, die als unverzichtbare Basis für den Standort Deutschland hervorgehoben wurden.
Dass deutsche Nachwuchskräfte im internationalen Vergleich zur Weltspitze gehören, bewiesen die Teilnehmer von WorldSkills Germany beim Gipfel: Timo Jansen und Fabian Schuldt repräsentierten die junge Generation des deutschen Handwerks und gaben spannende Einblicke in ihre internationalen Wettbewerbserfolge.
Beide hatten zuvor Deutschland bei den WorldSkills Shanghai 2026 vertreten:
Timo Jansen zeigte in der anspruchsvollen Disziplin „Kälte- und Klimatechnik“ herausragendes Können und schloss den Wettbewerb erfolgreich mit einer Exzellenzmedaille ab.
Fabian Schuldt demonstrierte sein technisches Geschick und Präzision in der Disziplin „Schweißen“.
Ihre Auftritte machten deutlich, wie hoch das fachliche Niveau im deutschen Handwerk ist und welche zentralen Karrierechancen die berufliche Ausbildung jungen Menschen bietet.
Neben den glanzvollen Erfolgen des Nachwuchses standen auch die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen im Fokus. Bundesminister Dr. Karsten Wildberger kündigte konkrete Schritte zum Bürokratieabbau an und stellte eine Beweislastumkehr für Dokumentationspflichten in Aussicht, um den Alltag der Betriebe spürbar zu erleichtern.
Der 1. BILD-Handwerksgipfel hat eindrucksvoll gezeigt: Das Handwerk verbindet traditionsreiche Handwerkskunst mit modernster Hochtechnologie – und mit starken Vorbildern wie den Talenten von WorldSkills Germany ist die Branche für die Zukunft gerüstet.
Das deutsche Handwerk stand beim ersten BILD-Handwerksgipfel im Rampenlicht – als unverzichtbares Rückgrat unseres Landes und als „Macher unserer Republik“. Neben hochrangigen Vertretern aus Politik und Wirtschaft, darunter Bundesminister Dr. Karsten Wildberger, ZDH-Präsident Jörg Dittrich, der Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder sowie prominente Persönlichkeiten und Handwerks-Influencer, war auch WorldSkills Germany stark vertreten, um die Exzellenz und Zukunftskraft der beruflichen Bildung zu präsentieren.
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