Mit dem RegioCup CNC-Fräsen ist ein neues Wettbewerbsformat für den Zerspanungsnachwuchs erfolgreich gestartet. Die Premiere fand bei FANUC Deutschland statt und brachte junge Fachkräfte unter realistischen Wettbewerbsbedingungen zusammen.
Die Initiative für den RegioCup entstand mit dem Ziel, regionale Wettbewerbsformate als Ergänzung zur nationalen und internationalen Leistungsförderung zu etablieren. Gemeinsam mit starken Partnern aus Industrie und Ausbildung wird dieses Konzept erfolgreich umgesetzt.
Als Austragungsort bot FANUC Deutschland ideale Rahmenbedingungen. Das Unternehmen steht seit Jahrzehnten für Innovation in der CNC-Technologie und unterstreicht mit seinem Engagement die Bedeutung praxisnaher Nachwuchsförderung in der Fertigung.
Insgesamt acht Teilnehmende aus vier Unternehmen stellten sich den anspruchsvollen Aufgaben. Gefordert waren nicht nur fundierte Programmierkenntnisse, sondern vor allem Präzision, strukturiertes Arbeiten und effektives Zeitmanagement.
Die Wettbewerbsaufgaben verdeutlichten das hohe Niveau:
Ein komplexes Bauteil musste innerhalb von 2,5 Stunden vollständig im CAM-System programmiert werden.
In einer zweiten Aufgabe galt es, ein weiteres Werkstück zunächst zu programmieren und anschließend zu fertigen – jeweils innerhalb von 2,5 Stunden und unter Einhaltung enger Toleranzen.
Die Schwierigkeit spiegelte sich in den Ergebnissen wider: Nur zwei Teilnehmende erreichten die Fertigungsphase der zweiten Aufgabe, konnten diese jedoch innerhalb der vorgegebenen Zeit nicht vollständig abschließen.
Den Sieg sicherten sich die Teilnehmenden der CHIRON Group, die die Plätze eins und zwei belegten. Dahinter zeigte sich ein äußerst enges Teilnehmerfeld mit nur minimalen Punktunterschieden.
Neben dem Wettbewerb stand insbesondere der Austausch zwischen Nachwuchskräften, Unternehmen und Branchenpartnern im Fokus. Der RegioCup bot eine wertvolle Plattform, um Talente sichtbar zu machen und gezielt zu fördern.
Das durchweg positive Feedback bestätigt den Bedarf an solchen Formaten. Der RegioCup CNC-Fräsen soll künftig weiterentwickelt und ausgebaut werden. Eine Fortsetzung im Jahr 2027 bei FANUC Deutschland ist bereits geplant.
Foto: FANUC
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